Recycling mit wachsender Bedeutung
Das Recyceln von Kunststoffabfällen ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Unser österreichisches Partnerunternehmen Starlinger gehört zu den Weltmarktführern dieser Anlagen- und Prozeßtechnologie. Starlinger bietet Kunststoff-Recylinganlagen, die auf dem neuesten Stand der Technik sind. Die modulare und dadurch flexible Bauweise der Starlinger recoSTAR Serie decken ein breites Spektrum unterschiedlichster Anwendungen ab.
Einige Hintergrundinformationen zu unserem Partner Starlinger
Mit mehr als 400 Mitarbeitern an zwei Produktionsstandorten fertigt Starlinger High-Tech-Maschinen nach individuellen Kundenbedürfnissen. Jahrelange Erfahrung, Know-How und Innovationsgeist sowie die Anwendung hochwertiger Komponenten machen Maschinen made by Starlinger zu Maschinen mit Weltruf. Als Global Player in der Herstellung von Maschinen für die Kunststoffindustrie sowie als Weltmarktführer im Bereich der Bändchenextrusionsanlagen und Rundwebmaschinen entwickelt Starlinger Anlagen in Zusammenarbeit mit dem Kunden. Letztes Ergebnis: die Recostar-Produktlinie für den Recyclingbereich von Polyolefinen-Kunststoffen und PET. Wichtige Hauptkomponenten wie Extruderschnecken und Zylinder werden von Starlinger selbst gefertigt. Der Vorteil: die Anlagen sind immer an die Anforderungen der Kunden sowie die zu verarbeitenden Kunststoffe angepasst.
Recycling_de_2011.pdf (831,83 KB)www.starlinger.com/recycling/
Optionale Ausrüstung
Materialbeschickung
Abhängig von der Materialform kann jede Recyclinganlage (recoSTAR compact, basic, universal) mit einem Randstreifenzyklon (für den Inline-Betrieb), Rolleneinzug (für Rollenware) und Förderband (für loses Material, Ballen, Mahlgut) ausgestattet werden.
Entgasung
Der Kunststoff wird unabhängig von der Vorbehandlung mittels Einschneckenextruder verdichtet und geschmolzen. Durch unser spezielles Schneckendesign erreichen wir minimalen Qualitätsverlust. Jeder Extruder kann optional mit einem Extrudervakuum oder Hochleistungsvakuum ausgestattet werden. Letzteres ist für PET ein Muss, für feuchte Materialien empfohlen. Durch das Vakuum wird eine Reduktion des Viskositätsverlustes erreicht und feinstoffliche Verunreinigungen sowie Monomere abgesaugt.
Filtrierung
Feste Fremdstoffe werden mit einem Schmelzefilter ausgefiltert. Zur Auswahl stehen diskontinuierlich (recoSTAR compact), kontinuierlich und kontinuierlich mit Rückspülblock konzipierte Filter. Der kontinuierliche Filter besteht aus zwei Kolben, wobei jeder Kolben mit jeweils einem Filternest versehen ist. Jedes Filternest ist in Abhängigkeit der Extrudergröße flächenmäßig groß genug ausgelegt, um während eines Rückspülvorganges bzw. Filtertausches 100 % der Schmelze zu filtrieren. Hauptvorteil des Designs ist der umlenkungsfreie Schmelzefluss ohne tote Winkel. Dadurch wird vermieden, dass das Material „einfriert“, abbaut und, falls es wieder mitgerissen wird, den gereinigten Schmelzefluss verunreinigt.
Granulierung
Je nach Anwendungsfall stehen 3 Granuliersysteme zur Auswahl
- Wasserringgranulierung
- Stranggranulierung
- Unterwassergranulierung
Bei der konventionellen Stranggranulierung werden die Polymerstränge durch eine Wasserrinne geführt, abgekühlt und anschließend zu Granulat (zylindrische Form)geschnitten.
Die Unterwassergranulierung (UWG) zeichnet sich durch einfache Inbetriebnahme, vollautomatischen Betrieb, Einsparung von Bedienpersonal, Platzersparnis sowie reduziertem Bedarf von Kühlwasser aus.
Für alle drei Granuliersysteme steht eine Nachführregelung zur Verfügung wobei die Granulierdrehzahl sich nach dem Schmelzedruck vor der Lochdüse richtet. Dadurch erreicht man gleichmäßiges Granulat unabhängig von Ausstoß und Schmelzedruck.
Schließlich liefern alle drei Systeme die gleiche Granulatqualität: Oberflächenfeuchte max. 0,1 % und Fließverhalten wie Neuware.